
Samstag, 13. Juni 2009
Freitag, 12. Juni 2009
20.5.2009 Rückflug von Washington
Der nächste morgen beginnt mit einem guten Frühstück, welches ein gutes Motel im Wesentlichen ausmacht. Anschließe
nd fahren wir auf direktem Wege zum Flughafen, wo wir als erstes unser Auto abgeben müssen. Wir sind uns einig, dass die Autovermietung nach 10.000km mit uns kein gutes Geschäft gemacht hat. Mit gemischten Gefühlen lassen wir das Auto zurück und fahren mit dem Bus zum Airport und erfahren, dass sich unser Ablug um vier Stunden verschoben hat. Genug Zeit, um in Ruhe über die vergangenen drei Wochen nachzudenken - es war für mich eine verdammt tolle Zeit, die ich mit Ma und Ho verbringen durfte, Danke!
Montag, 8. Juni 2009
19.5.2009 Atlantic City
Schneller denn je packen wir an diesem Morgen unsere Sachen und verstauen sie im Auto. Wir verlassen Jessup nach Osten. Unser Ziel ist Atlantic City und der Weg ist ausnahmsweise nicht das Ziel, denn die vielen Mautstationen auf alleine einem Straßenabschnitt von ca. 100km waren ziemlich nervig. Wir müssen min. viermal drei bis fünf Dollarscheine überreichen - gut dass Ma in Washinten noch Geld aus der Wand gezogen hatte.
Das Wetter war an diesem Tag recht gut und unsere Erwartungen galten weniger der Stadt Atlantic City, als viel mehr dem Ocean, dem Atlantic. Dass wir mittlerweile nahezu 10.000km zurückgelegt hatten und unsere Landkarte stimmt und es bald nicht mehr weiter nach Osten geht, ist uns schon klar. Aber erst als wir tatsächlich am Atlantik stehen, kann ich begreifen, dass wir es wirklich geschafft haben und das Land mit den natürlichen Grenzen zwischen Pacific, Golf von Mexico und Atlantik wirklich bereist hatten. Das Wasser war übrigens sehr kalt, schade auch.
Ansonsten ist Atlantic City eher ein schlechter Versuch Las Vegas nachzueifern, auch was die Anzahl der Baustellen anbelangt, in einigen Jahren wird sich wohl auch hier das Gesicht der Stadt stark verändert haben. Wir schlendern die Promenade entlang, die komplett auf Tourismus ausgerichtet ist, also ein Souvenirladen neben dem anderen und was sonst noch so dazu gehört. Ich denke da z.B. an Briefmarken, um letzte Postkarten in die Heimat zu schicken, aber Briefmarken gibt es in Atlantic City nicht auch in den Vielen Hotels ist da nichts zu machen, komische Sache das.
Bevor wir uns noch einen Sonnenbrand zuziehen, beschließen wir Atlantic City zu verlassen und den Rückweg nach Washington anzutreten, denn von dort geht morgen unser Flugzeug zurück nach Deutschland. Aber bis dahin ist ja noch ganz viel Zeit.
Wir fahren auf dem Rückweg eine kleinere Parallelstraße zur I 95, um die blöden Mautstationen zu umgehen, was den Rückweg etwas in die Länge zieht. Zu späterer Stunde, es ist bereits dunkel und die Sehnsucht groß nach einem Motel, verlassen wir kurz vor Washington die Straße und folgen der Beschilderung Richtung fünf aufgeführter Motels. Kaum sind wir in der kleinen Ortschaft angekommen kommt es uns wie ein Déjà vu vor, das Ho als erstes lösen kann - wir sind mal wieder in Jessup gelandet - wir nehmen heute für die letzte Nacht das teuerste Motel und lassen unseren letzten Abend "Dosen stechend" ausklingen.
Das Wetter war an diesem Tag recht gut und unsere Erwartungen galten weniger der Stadt Atlantic City, als viel mehr dem Ocean, dem Atlantic. Dass wir mittlerweile nahezu 10.000km zurückgelegt hatten und unsere Landkarte stimmt und es bald nicht mehr weiter nach Osten geht, ist uns schon klar. Aber erst als wir tatsächlich am Atlantik stehen, kann ich begreifen, dass wir es wirklich geschafft haben und das Land mit den natürlichen Grenzen zwischen Pacific, Golf von Mexico und Atlantik wirklich bereist hatten. Das Wasser war übrigens sehr kalt, schade auch.
Ansonsten ist Atlantic City eher ein schlechter Versuch Las Vegas nachzueifern, auch was die Anzahl der Baustellen anbelangt, in einigen Jahren wird sich wohl auch hier das Gesicht der Stadt stark verändert haben. Wir schlendern die Promenade entlang, die komplett auf Tourismus ausgerichtet ist, also ein Souvenirladen neben dem anderen und was sonst noch so dazu gehört. Ich denke da z.B. an Briefmarken, um letzte Postkarten in die Heimat zu schicken, aber Briefmarken gibt es in Atlantic City nicht auch in den Vielen Hotels ist da nichts zu machen, komische Sache das.
Bevor wir uns noch einen Sonnenbrand zuziehen, beschließen wir Atlantic City zu verlassen und den Rückweg nach Washington anzutreten, denn von dort geht morgen unser Flugzeug zurück nach Deutschland. Aber bis dahin ist ja noch ganz viel Zeit.
Wir fahren auf dem Rückweg eine kleinere Parallelstraße zur I 95, um die blöden Mautstationen zu umgehen, was den Rückweg etwas in die Länge zieht. Zu späterer Stunde, es ist bereits dunkel und die Sehnsucht groß nach einem Motel, verlassen wir kurz vor Washington die Straße und folgen der Beschilderung Richtung fünf aufgeführter Motels. Kaum sind wir in der kleinen Ortschaft angekommen kommt es uns wie ein Déjà vu vor, das Ho als erstes lösen kann - wir sind mal wieder in Jessup gelandet - wir nehmen heute für die letzte Nacht das teuerste Motel und lassen unseren letzten Abend "Dosen stechend" ausklingen.
Sonntag, 7. Juni 2009
18.5.2009 Washington D.C.
Zu gewohnter Uhrzeit um 9:00 Uhr klingelt unser Wecker und im Morgentran stelle ich fest, dass wir alle drei keine ausgeprägten Morgenmenschen sind. Nicht dass die Stimmung schlecht wäre, son
dern, und da fällt mir die nächste Sache auf: Wir sind mittlerweile ein richtig eingespieltes Team geworden. Ohne viele Worte macht sich jeder an seine Aufgaben und in kürzester Zeit ist aus einem eben noch zugemüllten, ein ordentlich geräumtes Zimmer geworden und das Auto wieder perfekt beladen. Zwei Jungs im Nachbarzimmer verfolgten den professionellen Ablauf und waren offensichtlich beeindruckt. Die beiden Jungs stellten sich als Deutsche heraus, die noch am Anfang ihrer Reise waren und unsere Tour im Prinzip nur in die entgegengesetzte Richtung vor sich hatten. Noch einige gute Tipps von den Experten und es geht weiter.
Nach einer Stunde Fahrt erreichen wir Washington und machen uns auf eine erste Erkundungstour:
Wir landen zunächst beim Capitol, welches bedingt durch seine Größe und städtebauliche Lage nicht zu übersehen ist. Gegenüber vom Capitol liegt "Supreme Court", das höchste Gericht der USA. Wir haben Glück, denn es ist kurz vor 12 und wir kommen gerade noch rein, um das Gebäude auch von innen zu besichtigen. Weil wir unser Auto nur für zwei Stunden abgestellt haben, müssen wir unsere erste Erkundungstour beenden und gehen vorbei am "Caitol Reflection Pool" und "National Museum of the American Indian" über "The Nation Mall" zurück zum Auto..JPG)
Wir parken das Auto um und machen uns nach einer kleinen Stärkung auf die zweite Erkundungstour:
Mit großer Erwartung machen wir uns auf die Suche nach "The White House" und hätten uns nach dem Capitol doch eher ein größeres Gebäude vorgestellt, wobei ich nicht sagen will, dass es für den Präsidenten zu klein sein könnte. Wir haben dann auch beschlossen Herrn Obama nicht spontan zu besuchen, sondern lieber vorher einen Termin auszumachen - die Männer auf dem Dach haben uns etwas verunsichert. Nach diesen Eindrücken, haben wir beschlossen uns zunächst dem Konsum hinzugeben und Dank Dollarkur und Wirtschaftskrise recht günstig Klamotten und Schuhe einzukaufen. Ein kleines Schläfchen im "Nation Mall" rundet die zweite Erkundungstour ab..JPG)
Weil bei dem Einkauf natürlich auch Laufschuhe dabei waren, teilen wir uns zu der dritten Erkundungstour auf. Ma und Ho besichtigen das "Lincoln Memorial" und ich gehe am "Potomac River" laufen. Auf halber Strecke mache ich einen schönen Uferabschnitt ausfindig und machen hier später unser Abendessen.
Nach dem Abendessen beschließen wir, obwohl es schon dunkel geworden ist, noch eine Stunde aus Washinton herauszufahren, um so ein preiswerteres Motel zu bekommen und zu anderen am nächsten Tag schon etwas dichter an unserem östlichsten Punkt der Reise zu sei: Atlantic City.
Dass man es mit der Suche nach einem preiswerten Motel, gerade nach einem langen Tag zu späterer Stunde nicht übertreiben sollte, wurde uns an diesem Abend bzw. in der Nacht allmählich klar. Wir waren leicht übermüdet direkt am I 95 in dem kleinen Ort Jessup gelandet und haben dort von 5 Motels das preiswerteste genommen. Dass die Kosten hier auch stundenweise aufgeführt waren, der Typ am Schalter und der Schalter überhaupt recht seltsam waren, ist uns schon aufgefallen, aber erst nachdem wir unser Zimmer bezogen hatten und irgendwann den Fernseher einschalten, ging uns bei den voreingestellten Kanälen schlagartig ein Licht auf. Gut dass wir sooo müde waren und auch gleich eingeschlafen sind.
Nach einer Stunde Fahrt erreichen wir Washington und machen uns auf eine erste Erkundungstour:
Wir landen zunächst beim Capitol, welches bedingt durch seine Größe und städtebauliche Lage nicht zu übersehen ist. Gegenüber vom Capitol liegt "Supreme Court", das höchste Gericht der USA. Wir haben Glück, denn es ist kurz vor 12 und wir kommen gerade noch rein, um das Gebäude auch von innen zu besichtigen. Weil wir unser Auto nur für zwei Stunden abgestellt haben, müssen wir unsere erste Erkundungstour beenden und gehen vorbei am "Caitol Reflection Pool" und "National Museum of the American Indian" über "The Nation Mall" zurück zum Auto.
Wir parken das Auto um und machen uns nach einer kleinen Stärkung auf die zweite Erkundungstour:
Mit großer Erwartung machen wir uns auf die Suche nach "The White House" und hätten uns nach dem Capitol doch eher ein größeres Gebäude vorgestellt, wobei ich nicht sagen will, dass es für den Präsidenten zu klein sein könnte. Wir haben dann auch beschlossen Herrn Obama nicht spontan zu besuchen, sondern lieber vorher einen Termin auszumachen - die Männer auf dem Dach haben uns etwas verunsichert. Nach diesen Eindrücken, haben wir beschlossen uns zunächst dem Konsum hinzugeben und Dank Dollarkur und Wirtschaftskrise recht günstig Klamotten und Schuhe einzukaufen. Ein kleines Schläfchen im "Nation Mall" rundet die zweite Erkundungstour ab.
Weil bei dem Einkauf natürlich auch Laufschuhe dabei waren, teilen wir uns zu der dritten Erkundungstour auf. Ma und Ho besichtigen das "Lincoln Memorial" und ich gehe am "Potomac River" laufen. Auf halber Strecke mache ich einen schönen Uferabschnitt ausfindig und machen hier später unser Abendessen.
Nach dem Abendessen beschließen wir, obwohl es schon dunkel geworden ist, noch eine Stunde aus Washinton herauszufahren, um so ein preiswerteres Motel zu bekommen und zu anderen am nächsten Tag schon etwas dichter an unserem östlichsten Punkt der Reise zu sei: Atlantic City.
Dass man es mit der Suche nach einem preiswerten Motel, gerade nach einem langen Tag zu späterer Stunde nicht übertreiben sollte, wurde uns an diesem Abend bzw. in der Nacht allmählich klar. Wir waren leicht übermüdet direkt am I 95 in dem kleinen Ort Jessup gelandet und haben dort von 5 Motels das preiswerteste genommen. Dass die Kosten hier auch stundenweise aufgeführt waren, der Typ am Schalter und der Schalter überhaupt recht seltsam waren, ist uns schon aufgefallen, aber erst nachdem wir unser Zimmer bezogen hatten und irgendwann den Fernseher einschalten, ging uns bei den voreingestellten Kanälen schlagartig ein Licht auf. Gut dass wir sooo müde waren und auch gleich eingeschlafen sind.
Mittwoch, 3. Juni 2009
17.5.2009 Knoxville nach Front Royal
Es hat die ganze Nacht wie aus Kübeln geregnet und ich stehe früh am Morgen auf, denn ich bin mit meiner Tante verabredet. Wir hatten uns am Abend vorher vorgenommen um 7:00 Uhr an den Tennessee River zu fahren, um dort den Hund Gassi zu führen, bzw. für meinen Teil laufen zu gehen. Doch bei einem solchen Regenwetter schickt man ja keinen Hund vor die Tür, also mache ich mich alleine auf den Weg. Während des Trainings fühlte ich mich stark an heimische Verhältnisse in Norddeutschland erinnert und freue mich auf einen heißen Kaffee.
Als ich zurück komme, muss ich feststellen, dass Ma und Ho noch im Bett liegen - das muss sich schnell ändern. Wenig später sitzen wir beim Frühstück und bereiten uns gedanklich auf eine lange Tagesreise vor, denn es soll deutlich Richtung Washington D.C. gehen. Während wir am Frühstückstisch sitzen, stockt meine Tante großzügig unser Reiseproviant auf - wir werden dies noch Tage später dankbar zu s
chätzen wissen.
Gegen 10:00 Uhr verabschieden wir uns herzlich und dankbar für die schöne Zeit. Die Straße hat uns wieder und das Gefühl kommt uns schon recht vertraut vor und ich muss sagen das Gefühl ist nicht schlecht. Weil bei Ma und Ho das Verlangen nach langen Fahrten etwas verhaltener ausfällt, muss ich heute hinten sitzen, denn man befürchtet ich könnte das Amt als Fahrer oder Kartist missbrauchen und meiner "fixen Idee" noch schnell nach Florida zu fahren, Ausdruck verleihen.
Die Fahrt verläuft ohne größere Ereignisse bei diesigem Wetter mit leichten Regenfällen.
Um ein preiswertes Motel zu bekommen, beschließen wir bereits in einer kleineren Ortschaft in Front Royal 60 miles vor Washington zu übernachten. Mit großen Erwartungen an den nächsten Tag gehen wir bei Zeiten schlafe.
Als ich zurück komme, muss ich feststellen, dass Ma und Ho noch im Bett liegen - das muss sich schnell ändern. Wenig später sitzen wir beim Frühstück und bereiten uns gedanklich auf eine lange Tagesreise vor, denn es soll deutlich Richtung Washington D.C. gehen. Während wir am Frühstückstisch sitzen, stockt meine Tante großzügig unser Reiseproviant auf - wir werden dies noch Tage später dankbar zu s
chätzen wissen.Gegen 10:00 Uhr verabschieden wir uns herzlich und dankbar für die schöne Zeit. Die Straße hat uns wieder und das Gefühl kommt uns schon recht vertraut vor und ich muss sagen das Gefühl ist nicht schlecht. Weil bei Ma und Ho das Verlangen nach langen Fahrten etwas verhaltener ausfällt, muss ich heute hinten sitzen, denn man befürchtet ich könnte das Amt als Fahrer oder Kartist missbrauchen und meiner "fixen Idee" noch schnell nach Florida zu fahren, Ausdruck verleihen.
Die Fahrt verläuft ohne größere Ereignisse bei diesigem Wetter mit leichten Regenfällen.
Um ein preiswertes Motel zu bekommen, beschließen wir bereits in einer kleineren Ortschaft in Front Royal 60 miles vor Washington zu übernachten. Mit großen Erwartungen an den nächsten Tag gehen wir bei Zeiten schlafe.
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