Nach einer Stunde Fahrt erreichen wir Washington und machen uns auf eine erste Erkundungstour:
Wir landen zunächst beim Capitol, welches bedingt durch seine Größe und städtebauliche Lage nicht zu übersehen ist. Gegenüber vom Capitol liegt "Supreme Court", das höchste Gericht der USA. Wir haben Glück, denn es ist kurz vor 12 und wir kommen gerade noch rein, um das Gebäude auch von innen zu besichtigen. Weil wir unser Auto nur für zwei Stunden abgestellt haben, müssen wir unsere erste Erkundungstour beenden und gehen vorbei am "Caitol Reflection Pool" und "National Museum of the American Indian" über "The Nation Mall" zurück zum Auto.
Wir parken das Auto um und machen uns nach einer kleinen Stärkung auf die zweite Erkundungstour:
Mit großer Erwartung machen wir uns auf die Suche nach "The White House" und hätten uns nach dem Capitol doch eher ein größeres Gebäude vorgestellt, wobei ich nicht sagen will, dass es für den Präsidenten zu klein sein könnte. Wir haben dann auch beschlossen Herrn Obama nicht spontan zu besuchen, sondern lieber vorher einen Termin auszumachen - die Männer auf dem Dach haben uns etwas verunsichert. Nach diesen Eindrücken, haben wir beschlossen uns zunächst dem Konsum hinzugeben und Dank Dollarkur und Wirtschaftskrise recht günstig Klamotten und Schuhe einzukaufen. Ein kleines Schläfchen im "Nation Mall" rundet die zweite Erkundungstour ab.
Weil bei dem Einkauf natürlich auch Laufschuhe dabei waren, teilen wir uns zu der dritten Erkundungstour auf. Ma und Ho besichtigen das "Lincoln Memorial" und ich gehe am "Potomac River" laufen. Auf halber Strecke mache ich einen schönen Uferabschnitt ausfindig und machen hier später unser Abendessen.
Nach dem Abendessen beschließen wir, obwohl es schon dunkel geworden ist, noch eine Stunde aus Washinton herauszufahren, um so ein preiswerteres Motel zu bekommen und zu anderen am nächsten Tag schon etwas dichter an unserem östlichsten Punkt der Reise zu sei: Atlantic City.
Dass man es mit der Suche nach einem preiswerten Motel, gerade nach einem langen Tag zu späterer Stunde nicht übertreiben sollte, wurde uns an diesem Abend bzw. in der Nacht allmählich klar. Wir waren leicht übermüdet direkt am I 95 in dem kleinen Ort Jessup gelandet und haben dort von 5 Motels das preiswerteste genommen. Dass die Kosten hier auch stundenweise aufgeführt waren, der Typ am Schalter und der Schalter überhaupt recht seltsam waren, ist uns schon aufgefallen, aber erst nachdem wir unser Zimmer bezogen hatten und irgendwann den Fernseher einschalten, ging uns bei den voreingestellten Kanälen schlagartig ein Licht auf. Gut dass wir sooo müde waren und auch gleich eingeschlafen sind.
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