Dienstag, 19. Mai 2009

16.5.2009 Knoxville

Gut ausgeruht besprechen wir zwei Unternehmungsvarianten beim Frühstück, die mein Onkel vorbereitet hat. Variante A sieht die Besteigung der „Smoky Mountains“ südlich von Knoxville und Plan B die Besichtigung von Oak Ridge vor. Wir entscheiden uns für Plan B, weil das Wetter Regen verheißt und der Aufstieg der Berge somit schwierig ist.
Wir fahren nach Oak Ridge, westlich von Knoxville gelegen. Oak Ridge ist eine Stadt, die wegen ihrer günstigen Lage 1942 zur Entwicklung der Atombombe als geheime Stadt gegründet wurde. Wir besichtigen das „American Museum of Science & Energy“ und erfahren welche zentrale Rolle die Forschung im zweiten Weltkrieg und noch heute spielt. Nach dem Museumsbesuch werden wir von meinem Onkel ins „Big Ed´s“ eingladen, hier gibt es Pizza vom feinsten, doch bereits die 10“ Variante sprengt mein Fassungsvermögen, wir werden am nächsten Tag dankbar die Reste essen. Nach dem Essen fahren wir zurück nach Knoxville, besichtigen noch ein Kohlekraftwerk und schauen einer Ruderregatta auf dem Tennessee River zu, alle Staaten waren vertreten. Zurück in Knoxville zeigt uns mein Onkel noch die Universität, in der 30.000 Studenten eingeschrieben sind.
Zurück bei meiner Tante, beginnt mein Onkel mit den Vorbereitungen des Abendessens. Weil ein vernünftiges New York Stripe seine Zeit braucht, hab ich Zeit vernünftig laufen zu gehen – der Tennessee River bietet beste Möglichkeiten.
Das Abendessen macht uns sprachlos und lässt uns unsere Grillgewohnheiten überdenken – wir müssen noch viel lernen!
Ein vollkommener Tag geht zu Ende.

15.5.2009 Memphis nach Knoxville

Mit leichter Verspätung erwachen wir gut ausgeruht, Dank des lautlos geschalteten Weckers. Fünf Minuten haben wir noch für das Frühstück des Hauses, der Umfang macht es leicht den Zeitplan einzuhalten und 10:15 sind wir wieder unterwegs Richtung Osten auf unserer meistens gemiedenen I40. Doch heute kann es nicht schnell genug gehen, denn es geht nach Knoxville zu meiner Tante und meinem Onkel. Ma und Ho haben das Cockpit besetzt, was mir Gelegenheit gibt die Seele baumeln zu lassen. Doch die Entspannung hält nur bis Nashville an, denn wir geraten in ein Unwetter mit Niederschlägen, wie uns drei Vergleichbare fehlen. Ich hatte für meinen Teile drei Meter Sicht, Ho offensichtlich etwas mehr, denn er hat es geschafft uns unversehrt nach Knoxville zu bringen.

Bei Tante und Onkel angekommen, ist die Freude auf allen Seiten groß. Es ist zudem schon ein seltsames Erlebnis, wenn wann zwei Wochen quer durch die USA fährt und plötzlich steht da mein Onkel in der Auffahrt. Ein hervorragendes und reichliches Abendessen erbringt den Beweis, dass sich unsere Essgewohnheiten und damit das Fassungsvermögen unserer Mägen drastisch verringert haben. Der Hunger und Appetit sind groß, aber die körperlichen Möglichkeiten verhalten.

Ein schöner Abend geht zu Ende.

Sonntag, 17. Mai 2009

Zusatz! 17.05.2009

Hallo Deutschland!
Wir kommen mit dem Schreiben nicht so recht hinterher (vielleicht habt ihr das schon einmal bemerkt (-: ) aber wir haben jetzt ein paar Bilder und Videos eingestellt und versuchen in den nächsten Tagen immer etwas Neues zu bringen ... Schaut also auch gern mal in den älteren Posts vorbei... Es gibt viel zu sehen aus Las Vegas, Dallas, den Wüsten und Wäldern...

Heute sind wir kurz vor Washington, in der Nähe von Woodstock, angekommen und schreiben morgen die beiden Tage von Knoxvill und der "Secret City" - Viel Spaß und liebe Grüße nach D,

der Ma! (Oder wie die Jungs auch sagen - die Ma! (-:)

PS.: Mein IPod hat für Deutschland kein Regen angezeigt ... wir vermuten, das ein Virus auf dem Gerät ist , oder ein Trojaner... so eine Art "Regenwurm" (-: denn wenn wir hier sind, dann muss es doch in D regnen ! (-:

PPS.: Wir haben heute einen Wagen gesehen , der mit einem Zahlenschloss geöffnet wird - Ein Nummernblock zur Eingabe eines Codes! Wie blöd sind die Ammies? Es geht doch wirklich schneller mit einem Schlüssel?!?! Oder? In D haben Autos Keyless-Systems, wo die Wagentür geöffnet wird, wenn man in die Nähe des Wagens kommt... Ho hat es auf den Punkt gebracht, als er sagte, das ist eindeutig eine Frage von "Carisma!" (-: sei wenn die Autos aufgehen , wenn wir in der Nähe sind!

14.5.2009 New Orleans nach Memphis

Nach einer kurzen Nacht im "Gefängnismotel" in New Orleans haben wir uns gefreut unseren Wagen komplett in der Garage aufzufinden. Wir hatten einen langen Weg vor uns und haben uns ohne Frühstück auf den Weg gemacht. Die 55 war unser zu Hause. Das Ziel hieß Memphis: Auf den Spuren von ELVIS!!!
Unterwegs machten wir Rast an einem Schrottplatz. Als wir die Autos dort sahen, blutete unser Herz! Alte amerikanische Autos rosteten nur so vor sich hin. Echte Klassiker!!
In Memphis angekommen, suchten wir uns ein Motel und sind los in die Stadt. Die Bealestreet ist für Memphis das, was für New Orleans die Bourbonstreet ist. Dort angekommen wurden wir mit Parkplatzpreisen überrascht, die keiner von uns erwartet hätte. Von 15$ bis 25$ war alles dabei! Allerdings fanden wir drei "Fußminuten" weiter einen freien Parkplatz. In der Bealestreet stärkten wir uns zunächst und sind dann runter zum Mississippi. Dort wurde uns dann auch klar weshalb die Parkplätze so teuer waren. Das legendäre und alljährliche Pork BBQ fand statt. Da 8 $ Eintritt verlangt wurde und wir bereits gegessen hatten, haben wir uns das Spektakel aus sicherer Entfernung angesehen. Bei einem herrlichen Sonnenuntergang am Mississippi mit den tradtionellen Raddampfern haben wir uns ein wenig wie Tom Sawyer und Huckleberry Finn gefühlt. Geht es noch Idyllischer?? Die Amerikaner konnten dies nicht nachvollziehen. Für sie hatte das BBQ oberste Priorität. Keiner von uns hätte auch was anderes erwartet. Essen ist eben wichtig! Nachdem es dunkel war, sind wir in die Stadt und haben bei einem "Eimer" Bier ein wenig Live Musik im Park gehört. Bei Jazz, Blues und Tanz ging unser abend in Memphis zu Ende!! Einfach Toll!
Auch hier hat uns unser Glück nicht verlassen. Unser Auto wurde weder abgeschleppt noch hatte es eine Kralle am Reifen. Und als wir im Wagen saßen, fing es auch sofort zu regnen an.

13.5.2009 Port Arthur nach New Orleans...

Die Nacht in Port Arthur im RelaxInn war anders, aber gut (-: Wir bekamen nach Mitternacht an der Tankstelle kein Bier mehr und wurden nacheinander von dem Kassierer abgewiesen - Zuerst habe ich es probiert... mit dem German-Urlauberbonus und dem "I didn `t know it ..." Unschuldsblick... Aber es war nichts zu bekommen. Danach ist Hu rüber und hat es als Franzose probiert (-:... gleicher Erfolg -> Keiner! .... Wir haben es uns verkniffen Ho noch einmal als Spanier zu schicken, da er dann vermutlich eingebuchtet geworden wäre ! Also mussten die 18 Dosen Bud reichen. Viele neue und auch alte Erfahrungen wurden an diesem Abend weitergegeben , sind erst nach 2.30Uhr Nachts ins Bett und wir haben seelig bis um 9.00 des nächsten Tages geschlafen!
Heute geht es wirklich weiter nach New Orleans und wir fahren um Punkt 11.00Uhr los. Die Strecke über die 89 direkt am Golf von Mexico erweist sich (wieder einmal) als länger als erwartet (die Dimensionen auf der Karte stimmen im Maßstab zwar schon, aber so einige Kurven werden doch unterschlagen (-: ) Wir halten an einem Strand - Hu geht laufen und wir halten alle mal die Beine ins Wasser... Der Golf ist zwar wahnsin nig warm, aber die Wellen wühlen das Wasser so stark auf, das erstens ein Schwimmen nicht möglich ist und zweitens der Sand sehr stark zur Braunfärbung führt - nicht schön (-:
Später wird sich herausstellen, das Hu einen massiven Sonnenbrand eingesackt hat, der vermutlich durch das Salz in der Luft und die Mittagssonne auch schon nach nur einer Stunde prächtig gedeihen konnte.
Am Golf sieht man die Schäden, die Kathrina angerichtet hat noch deutlich. Die meisten Häuser sind vom Sturm komplett weggefegt - Autos, Rasenmäher, Boote, Haushalt und Müll liegen in den Gräben. Die Meisten Häuser, die noch stehen sind leer oder defekt, oder beides! Das muss furchtbar gewesen sein!
Wir fahren über Lafayette weiter auf die Oststrecke. An einem Visitorcenter bekommen wir von der Betreiberin noch nach in Ihrem Feierabend an Ihrem Auto ein Dutzend toller Tipps für die Abendgestallung... Leider alle für Lafayette und nicht für New Orleans (-: Wir sind höflich und nehmen alle Ratschläge gern an.
Weiter nach Osten geht es über unendlich lange Brücken, die immer etwa 5m über den Sümpfen durch die Mangrovenwälder und Wiesen, aber auch immer über Wasser in Richtung Stadt führen. Es ist eine beeindruckenden Landschaft, die wir alle so noch nie gesehen haben!! Wir sehen Flamingos fliegen , tote Aligatoren am Straßenrand und lebende in den Straßenbegleitenden Flüssen.... Pelikane ziehen vorbei, Delfine schwimmen und Reiher stehen auf den Wiesen... Die Natur bietet hier ein unglaubliches Schauspiel für uns!
Wir kommen relativ spät Abends in NO an und sehen von der Interstate aus ein Hotel. Das "Camel-Hotel" an der Camel-Street. Wir fahren ab und finden es in der Stadt wieder. Ich steige aus - Die Gegend ist für Norddeutsche-Kleinstädter etwas beunruhigend. Vor dem Hotel und in der Lobby hägen Jugendliche Schwarz ab, die sichtlich uninterressiert alles ignorieren was ihnen unwichtig erscheit... Ich stehe am Frontdesk des Hotels und erfrage die Kosten und Leistungen des Hotels, als Plötzlich einer der Jungs etwas schreit wie ".. C´Mon , lets hike Hektor..." alle springen auf und rennen los... wohl zu Hektor (-: Ich Mache das Checkin fertig und frage das Mädel am Desk, wie es mit der "crime in the nightborhood..." aussieht? Sie sagt, die Jungs sind friedlich, aber wir sollen nicht Norden und Osten gehen.... die Straßen nach Süden und Westen sind sicherer.... NA vielen Dank auch (-:
Der Aufzug stinkt nach kaltem Rauch und Urin, das Zimmer nach allem Anderen - Die Deckensegel und Wände gammeln ... die Tür zum Wc hat ein ausgerissenes Loch am Boden- Vermutlich die Zuluft (-:
Wir gehen die Camel nach Süden und kommen an Live-Blues und einem Casino vorbei... Am Mississippi machen wir halt und fragen uns durch, wo man gut essen kann und etwas los ist....
Wir finden etwas weiter am Pier hoch ein Dinner der bis 24Uhr offen haben soll . Als wir uns setzen wollen weren wir von der Waitress mit einem Lächel auf den Lippen gefragt, ob wir ganz schnell bestellen und essen können, weil die Küche um 10 schließt.. es ist 5 vor 10!
Wir scherzen herum und einer der Kollegen der Waitress sagt noch ... "Kathrina was also quick" ... Wir bekommen unser Dinner und geben uns Mühe schnell zu verschwinden (-:

In der Burbon-Street finden wir eine Kneipe mit Live-Rock und bleiben für den Abend auf ein paar Bud.... Die Jungs machen guten Cover-Rock... Der Abend macht Spaß...

New Orleans!

Donnerstag, 14. Mai 2009

12.5.2009 Von Dallas nach New Orleans!

(Bilder folgen!) - Jetzt hält uns nichts mehr auf! Spontan beschließen wir, dass wir nach New Orleans fahren! Vorher hätten wir uns solche Distanzen nicht zugetraut… Jetzt sind wir heiß (-: ! Wir schlafen gut und lange aus, kochen uns im Hotel unser Frühstück und fahren danach nach Süden los.
Die 45South bringt mit jedem Kilometer etwas mehr Luftfeuchtigkeit und etwas mehr Wärme… ES IST SCHWÜL! So richtig heiß und naß! Wir schwitzen und haben uns schon Handtücher auf die Sitze gelegt um nicht alle voll zu tropfen. An einer Raststätte machen wir halt. Kochen uns einen leckeren Nudelsalat und genießen die Hitze… Noch vor zwei Tagen hatten wir 12° und etwas Regen…. Jetzt haben wir etwa 40 und 100% Luftfeuchtigkeit – Irre! Wir haben gute Laune, liegen in der Sonne, Sporten etwas an der Raststätte herum, um uns zu bewegen … Hu hängt eine Wäscheleine an Straßenschildern auf … Hier lässt es sich aushalten.

Weiter nach Süden! - Die Wälder um uns herum, die Wiesen und Felder verraten uns, dass wir immer weiter in die heißen Sumpfgegenden kommen.
Gegen 21.00 kommen wir am Golf von Mexico an und finden eine schöne Stelle zu Schlafen….. jedoch hat diese Gegend ein wirkliches Problem!

MÜCKEN!!!!!

Milliarden Mücken!!! Wir waren keine zwei Minuten aus dem Wagen ausgestiegen und hatten tausende Tiere an den Armen, Beinen und den Klamotten. Wir sind so schnell es ging wieder eingestiegen, die Sachen in den Wagen geschmissen und dann…? Etwa hundert Mücken im Auto! Es brummt richtiggehend um uns herum… wir schlagen mit Handtüchern, Händen und Armen um uns und schaffen es tatsächlich, den Wagen nach 10 oder 15 Minuten halbwegs mückenfrei zu bekommen – Irre! Soetwas hat noch keiner von uns erlebt!!! Hier kann man nicht schlafen – So nicht! Für „im Wagen pennen“ ist es viel zu heiß und daher machen wir uns auf die Suche nach einem Motel… Das nächst gelegene hat schon zu… aber 15Minuten weiter finden wir ein „Relax Inn“ für 58$...

Der Abend im Motel wird lustig – Budweiser und die Geschichten der letzten Tage und Wochen… Herrlich (-: wir gehen erst um 3.00 penne und schlafen tief und fest bis und der Wecker um 9.15 aus den Federn holt…

11.5.2008 Chikasha und auf nach Dallas

(Bilder folgen!)Frühstück im Best Western… Irgendwie kann man diese Eier und den Bacon nicht mehr sehen… wir versuchen uns andere Elemente des Buffets schmackhaft zu reden, nehemen uns noch ein paar Äpfel mit und essen auch mal nen Muffin… Der Kaffee hat die typisch amerikanische 1%konsitenz … lecker ist anders (-: Es ist aber toll nicht abwaschen zu müssen und satt werden wir auch.

Wir packen die Sachen und düsen los. Richtung Osten? Nicht wirklich! Süden. Wir haben uns für Dallas entschieden. Alles muss besser sein als Santa Fe und Oklahoma zusammen!. Irgendwie ist hu heute müde und verpennt fast die gesamte Fahrt nach Dallas. Ho und ich halten drei, vier mal an und erkundigen uns nach Aktivitäten. An Visitorcenter, Collagestadion und Infoschalter erfahren wir, das heute Abend in Dallas ist Mavs spielen… Playoffs .. Heimspiel gegen die Nuggets und …………. Es gibt noch Karten!!! Für Ho und mich ist klar: „Da müssen wir hin!“ Wir finden nach einigen Wirrungen die „AmericanAirlineArena“ direkt an der 35EastSouthbound und fragen am Schalter nach Karten. Die Günstigsten liegen bei 101$... Huijuijui! Aber egal! Noch kurz Hu fragen, ob er mit will und dann geht es ab! Hu hat keinen Draht zu dem Event und Ho und ich beschließen allein zu gehen.

In der Zwischenzeit fahren wir noch in einen Park – Hu kann Laufen, Ho und ich liegen in der Sonne an einem See. Die umliegenden Ortschaften und Stadtteile sind wahnsinnig gepflegt. Dallas überrascht uns positiv…Sehr umfangreich…. Groß, sauber, tolle Skyline, nette Viertel, schicke Straßen und ruhige Ecken. Nicht schlecht hier…

Ho und ich lassen uns von Hu an der Arena raus werfen… Trinken noch kurz nen Bierchen mit Ihm und gehen dann in die Arena….
Das Spiel, die Stimmung, die Musik, die riesige Halle… Gigantisch! Zwischenzeitlich lagen die Mavs mit über 14 Punkten zurück…. Über drei Viertel keine Chance gegen die Nuggtes… und in den letzten 5 Minuten der vierten Viertels … GRANATE!!! Die Jungs drehen das Spiel und machen in den letzten Sekunden das Ding sicher!!! Wahnsinn! Emotionen LIVE! Ho und ich sind begeistert und setzten uns erst noch in ein Pub und danach ins Taxi zum Hotel…..

Der Tag hat sich gelohnt! Irre…

Mal sehen was wir noch alles Erleben (-:

10.5.2009 Borger – an der 15 nach Norden – Auf dem Weg nach…. OKLAHOMA?





(Bilder folgen!) - Ho und ich waren etwas früher wach und waren bereits mit den Vorbereitungen für die Kaffeesuppe und das Rührei (heute nur Rührei – Kein Bacon – endlich Abwechslung beim Frühstück (-: ) fertig, als ein riesen Geländewagen vor unserem anhält – Drinnen saßen zwei Kids und die Eltern – Der Fahrer spricht uns freundlich grinsend an…. Ich frage Ihn wie es so geht.. und er Antwortet…. „I own this land….“ … Ich erzähle ihm, wie toll es hier sei und was für wunderschöne Landschaften sein Land habe, das wir nur kurz Pause machen, weil wir von LA nach Atlantic City wollen (schmiere Ihm einen haufen Honig um den Bart…) … Er freut sich sichtlich über die Komplimente und warnt uns (immer noch freudig grinsend) vor den Rattlesnakes. Sein Sohn spiel auf der Sitzbank neben ihm mit einer Plastikfigur und stimmt mit ein „Yaeh, Daddy shoot down a big fat black one, yesterday….!“ … „Be careful..“ …. Er verabschiedet sich brav und wünscht uns ne tolle Fahrt… er muss um 10.00 im Ort sein…. Nen netter Kerl …

Ich gehe los um Hu zu suchen… die Geschichte mit den Rattlesnakes hat mich doch irgendwie nachdenklich gemacht, wie es wohl dem Hu gerade geht (-: …. Hinter zwei Baumstämmen finden ich ihn in seinem Schlafsack…
Er erzählt von dem Bullen, der heute Nacht brumftig um ihn herum getrampelt ist…. Die Stimmung ist gut (-:

Frühstück und ab auf die Piste… Heute aber wirklich mal nach Osten (-: Erst über die 283 South und dann doch (um etwas Meter zu machen) auf der I40 East…

Wir erreich am Abend Oklahoma… Die Stadt ist ausgestorben… Kein Mensch auf den Straßen, kein Pub, kein Hotel…. Nur Banken….. leere Straßen, keine Autos…. Was ist hier los? Wir sind enttäuscht! Und fahren aus lauter Frust einfach weiter bis Chikasha und nehmen uns ein Motel… Best Wester… Echt gut! 74$ einschließlich Frühstück und Internet. Die Dame am Tresen empfiehlt uns als Dinner den A&E Grill. Wir wollen etwas richtiges Essen…. Heute keine Dosen vom Kocher! Der Grill ist brechend voll. Die Waitress „Sarah“ hilft uns mit all Ihrem Wissen über Dressingsorten und unsere Laune geht wieder steil nach oben! Kaltes Bier, tolle Sandwiches mit Fries und nen Salat dazu….. Ranch-Dressing ist es geworden und Sarah freut sich (-: ….

Der Abend geht gut zuende und wir haben eine angenehme Nacht im Hotel…

Morgen ???... Mal sehenwie es weiter geht….!

9.5.2009 Irgendwo am Rio Charma … an der 96….



Die Nacht war OK – Zwar kämpfe ich mit ner „Klimaanklagenerkältung“ (nicht zu verwechsenl mit der „Swinsflu“ wie die Schweinegrippe hier gern genannt wird) aber die Temperaturen und die Geräusche waren perfekt für nen ruhige Nacht. Das Rauschen des Baches und kaum Autos… so muss es sein.

Uns läuft die erste Schlange über den Weg, die größer als 1m ist… OK…. Mal gucken ob Hu unten am Fluss gut geschlafen hat (-: Ihm ist heute Nacht ein Eichhörnchen über den Schlafsack gelaufen (-: Niedlich! … Nach einem super Frühstück am Fluss und ganz viel Ruhe beim Packen fahren wir los…. Erst einmal drauf los … Richtung Osten!


Nach einigen Stunden lässt hu den Spruch des Tages los: „Also Amarillo ist für heute realistisch……(drei Sekunden Pause)……. NICHT mehr zu erreichen!

Wir fahren in ein Einkaufszentrum, um Gas für den Kocher zu besorgen – Stöbern durch die Gänge des „Big5“ und hinter uns knallt es… der Kassierer hat eine Waffe getestet…. TEXAS! So sind die Jungs hier (-:…. Weiter geht’s……



Auf der Suche nach einem schönen stillen Plätzchen am Canadien River stoßen wir hinter Boger auf einen offenen Zaun… Ein leer stehendes Haus auf einer Koppel mit Bullen und Ölpumpen… Sieht gemütlich aus… Wir braten unsere Burger und hauen uns aufs Ohr …. Gute Nacht!

8.5.2009 Irgendwo zwischen 191 N und Ganado…. Auf dem Weg nach Osten???



Die Nacht auf der Wiese war OK – Die Hunde der umliegenden Farmen haben sich gegenseitig ein Gutenachtlied geheult aber das hat uns nicht vom Schlafen abhalten können. Heute morgen fuhr noch nen Farmer vorbei, der ganz brav gewunken und gegrüßt hat… vermutlich weil Hu den tollen Farmerhut aufgehabt hat (-:

Wo wollen wir heute lang? Klar ist, das die 66 und die I40 für uns gestorben sind – Die Straßen sind nichts für uns – zu wenig Landschaft, zu viele Autos, zu wenig Gelegenheiten zum Schlafen (ohne Hotels (-: )…

Also fahren wir heute erst einmal nach Norden auf der 134… Wüste und Indianergebiet! Hu unendlichen navigatorischen Fähigkeiten versuchen uns nach osten durch eine Wüste zu führen… die Straßen, die hier von Anfang an schon schmal waren und aus Sand bestehen, werden nach und nach immer enger! Nach etwa einer halben Stunde ohne jeglichen Gegenverkehr oder gar Menschen begegnet zu sein, beschließen wir doch umzukehren…. Hier kommen wir ohne Einheimischen nie durch! Kurz vor dem Erreichen der Hauptstraße stoßen wir auf einen Anhalter – Wir nehmen ihn mit – Hier draußen in der Wüste jemanden stehen zu lassen, das geht einfach nicht. Er ist Indio und spricht etwas schlechter Englisch als wir. Er will zu seinem Kumpel in den Ort, um eine DVD zu gucken… hat er diese gerade für 5$ gekauft (wo ist uns schleierhaft!)… Er sei noch nie aus dem Reservat heraus gekommen, hat keine Ahnung wie viele Menschen hier leben und will uns auch nicht so recht sagen, was er so den Tag über macht…. Dafür kennt er aber „GermanBeer!“ und freut sich den Begriff ungefähr 30 mal mit einzubauen… Er hat nen Silberblick und macht nen ziehmlich besoffenen Eindruck…. Haben wir Vorurteile gegenüber Inianern in Reservaten??? Oder stimmt es tatsächlich, was man so über deren Alkohol und Drogenkonsum, über die Arbeitsmoral und Gesellschaftlichkeit hört??? Wir haben unsere Meinung gebildet, nachdem wir ihn bei „his Buddy`s home“ abgesetzt haben und er noch nuschelt „… hope he is home…“ – Der Kerl wäre 15KM durch die Hitze gelatscht, ohne überhaupt zu wissen, ob sein Kumpel zum DVD gucken (übriegens gibt es bei den Jungs „Dumm & Dümmer“ zu sehen) zuhause ist! Nen klein bisschen Schattig war der Kollege schon (-: ……

Wir fahren weiter nach Norden und Osten … irgend wo zwischen Charma und Tierra Amarilla finden wir durch Zufall eine super Stelle zum Campen … direkt an einem Gebirgsfluß… zwischen Bäumen und Sträuchen, etwas abseits der Straße … Perfekt!

Kochen, reden, Ruhe und Sonne…. Es ist weit nach 21.00 als wir dem Mond gute Nacht sagen… Morgen geht es weiter … wohin??? Mal sehen (-:

Dienstag, 12. Mai 2009

7.5.2009 irgendwo vor Page an der 89East




Zwei oder dreimal kamen heute morgen Wagen an unserem Schlafplatz vorbei, machten aber keine Anstallten anzuhalten. Als wir unser Frühstück vorbereiten, bemerken wir die Wildhunde, die in kleinen Rudeln um uns herum ihre Kreise ziehen. Ein Wagen hält bei den Hunden... es sieht aus , als würde er sie füttern.. Wir beschließen uns so weit für die Abfahrt vorzubereiten, dass eventuell zu uns herüber kommende Hunde uns nicht noch 30Minuten bei dem packen zugucken müssen (-:

Die 64 führt uns leicht zürück in Richtung Westen, schaffen aber wirklich den Weg in den Grand Ganyon und sind beeindruckt, von dem was die Natur uns bietet.

Der Canyon ist an dieser Stelle gut erschlossen und man kann mit Shuttelbussen und auch viel zufuss erreichen. Wir kochen unser Mittag an einem Rastplatz und können direkt am Rim essen - GRANATE!!!

Auf dem Weg aus dem Park heraus schauen Ho und ich noch bei einem lugplatz vorbei, um die Preise für einen Hubschrauberrundflug durch dem Canyon zu checken. Aber 150$ für 20 Minuten ist uns doch zu teuer, zudem auch noch das fliegen unterhalb des Rims seit einem Jahr verboten ist und somit die spektakulären Flüge garnicht mehr möglich sind! Schade, aber OK.

Die Fahrt auf der I40 gefällt uns nicht - Autobahnen sehen wir noch genug, also biegen wir (auch auf der Suche nach einem Schlafplatz) auf die 191North ab und finden nach 20 oder 30 Minuten einen tollen Platz. Hinter zwei Büschen parken wir den Wagen und schlagen unser Lager auf.

Was für ein Tag - Jetzt noch eben das Feuer von dem Ölbrand löschen, das Hu entfacht hat, den Farmern, die vorbeifahren, gute Nacht sagen und ne Runde pennen....

Und Morgen??? ... Kein Ziel definiert! Auch mal ganz schön (-:

06.05.2009 ARIZONA ARIZONA.... Alles klar....


.... alle wollen in den Westen.. nur wir nicht!

Wir wollen in den Osten! Wir haben verschlafen - Checkout bis 12 und es ist schon 11.15 - Also raus aus den Federn und ab in den Wagen... Um 11.59 geben wir den Schlüssel ab und machen uns auf den Weg nach Osten...




Serpentinen, Schotterpisten und Berghänge verlangsamen die Fahrt... Dazu kommt noch, dass die Strecken auf der Karte (durch fehlende Krümmungen der Straßen) sehr viel kürzer aussehen als in Wirklichkeit. Tagesziel Grand Canyon ist abgehakt...


Wir lassen uns an der 98East kurz vor Page auf einer Wüstenfläche nieder... Unser Abendritual mit dem Essen klappt hervorragend...

Morgen geht es weiter... Vielleicht ja wirklich in den Grand Canyon (-:

Montag, 11. Mai 2009

5.5.2009 Irgendwo an der 178 East auf dem Weg nach Las Vegas

... eine kurze heiße, aber relativ angenehme Nacht mitten auf einer Dessertebene... 100m neben der Straße. Es ist morgends schon warm genug, sodass die Dusche aus dem Wasserkanister nicht ganz so abschreckend wirkt!

Heute lassen wir uns richtig Zeit. Wir sind kurz vor Las Vegas, wollen uns ein Motel nehmen, ein zwei Bierchen trinken und die Stadt erst tagsüber und dann nachts unsicher machen.

Gesagt, getan! Wir freuen uns erst, dass es nicht ganz so heiß ist.. aber dann!! Es werden bestimmt 35° im Schatten! Die Sonne brennt erbarmungslos! Die Casinos mit Ihren 18°Klimaanlagenflair werden immer interessater (-:

Wir haben den Wagen (Geheimtipp von Ma) auf einem Casinoparkplatz des CircusCircus abgestellt und gehen den Strip nach Norden. Wie E. schon sagte, der Strip ist wohl derzeit Americas größte Baustelle... Hier entstehen viele neue Hotels und Casinos... Wirtschaftskrise?!?! Fehlanzeige - Spielsucht zieht immer.

Wir suchen uns ein Motel und sind überrascht - Ab 32.00$ für ein Dreimannzimmer - Perfekt! Direkt am Strip und mit Pool - Abkühlung mit Pool und Budweiser! Mittlerweile ist es Nacht und die Straßen beginnen sich zu füllen - An jeder Ecke werden Kärtchen für "Limorides" und "Girls" verteilt... Die Cocktailgläser sehen aus wie Wasserpfeifen und fassen bestimmt bis zu 2Liter... Die Neonwelt funkelt und leuchtet -> Wir sind in Las Vegas!

Im Encor versuchen wir unser Glück beim Roulette ... 50$ nicht mehr! Der Einweiser sagt zu seinem Kollegen noch "be gental, it`s their first Time!"... und wir legen los - Die Glückssträhne hält bis 80$ an... Die Pechsträhne bis 0$ (-: Tja, so finanzieren sich die Hotels in der Wirtschaftskriese - Durch Deutsche Touristen, die ihr Geld an die Tische tragen ! Aber spannend ist es schon gewesen !!

Ein toller Tag geht vorbei... Und Morgen??? Eventuell Grand Canyon... Aber wer weiß das schon...Mal sehen wo wir landen!

PS:(Bilder folgen - Wir hatten in Las Vegas nicht die große Kamera dabei, sondern viel mit kompakt und Handy gemacht)

Sonntag, 10. Mai 2009

Leider kein Internet im Wald….

Sorry liebe Freunde…. Die vergangenen Tage haben wir in Wäldern, auf Plantagen, im Dessert, auf Wiesen und in Tälern geschlafen, wo selbst Mobiltelefone keinerlei Kontakt zur Außenwelt zugelassen haben… Daher konnten wir zwar Tagebuch führen, aber dies nicht ins Internet bringen.
Hier aber nun die ersten Berichte unserer Tour….

Viel Spaß … Wir haben Spaß :-)

04.05.2009 Heute geht es nach Las Vegas , oder eventuell doch wieder nicht…


Der Morgen im Wald war genial – Hu war wieder laufen, Ho und ich haben Bakon und Eier gemacht, Toast mit Elly`s Zitronenmarmelade und Kaffeesuppe (zur Kaffeesuppe später noch mehr!) ..



Aufbruch nach Las Vegas! Durch die Serpentienen, Wälder und Täler fahren auf der 99 nach Süden um später nach osten abzu biegen… Hier ist das Paradies! Obstbäume stehen auf saftigen Wiesen, Kühe Grasen zwischen Millionen von kleinen Blüten und Flüsse plätschern durch die Landschaft. Die schmalen Straßen und die engen Serpentinen lassen keine hohen Geschwindigkeiten zu… Will man hier aber auch nicht! Die Kühe stehen auf der Straße, kleine Blockhütten auf den Hügeln… TRAUMHAFT!! An einer Straßenaufweitung machen wir Rast – Chillibohnen und Suppe… Käffchen dazu…


Neben uns halten zwei große Campingbusse. Wer sitzt am Steuer? Vier Deutsche aus Osnabrück oder so --- Irgendwo im Paradies und wir treffen auf vier Rentner-Deutsche, die für 300$ am Tag sich solche Karren leihen – Tja, so spielt das Leben :-)

Nachdem wir auf der Karte in mehreren Stunden nur einige Millimeter nach Osten gekommen sind, verabschieden wir uns von dem Gedanken, heute noch nach Las Vegas zu kommen – Neues Tagesziel: Death Valley.

Wir Haben noch gut 40 Liter Wasser an Board, genug Lebensmittel und der Tank ist voll… Was soll uns also passieren?!

Abseits der Hauptstraßen fahren wir ins Valley… Es wird heiß! Richtig heiß! Enge Canyons und Schotterpisten führen uns Stück für Stück durchs Tal des Todes.




Auf einer Anhöhe machen wir Rast – 18.00 Uhr – Die Richtige Zeit für Abendessen und ein Gruppenfoto mit Stativ (hier draußen gibt es niemanden, der und Fotografieren könnte (-: !

Wir fahren noch durch Stove Pipe Wells Village – Hier sind (es ist ca. 20.30) ca. 45°C und kein Windhauch – Weiter raus aus dem Tal und finden unser Lager auf einer Dessertplane ca. 20Milen vor Las Vegas….

GUTE NACHT!

3.5.09 Auf in Richtung Las Vegas… oder doch nur bis Yosemite

Kein Mensch hat uns gesehen (glauben wir), obwohl wir nur etwa 50m von der Hauptstraße entfernt hinter kleinen Plantagenbäumen stehen – Egal – Wir haben gut geschlafen, Hu unter freiem Himmel an einem Baum und Ho und ich im Wagen – Während Hu laufen geht, machen Ho und ich das Frühstück fertig – Sehr schöner Morgen – Sonne, angenehme 25°C und in der Natur… Jetzt sind wir so richtig auf der Tour angekommen – HoMaHu fahren nach OSTEN!!!



Gegen 10.00 fahren wir los – Wir verpassen auf dem Weg nach Osten die eine oder andere Ausfahrt, finden aber dennoch den Weg zur 99 South und somit in Richtung Yosemite – Unser Tagesziel Las Vegas haben wir längst aufgegeben. Die Natur und der Maßstab unserer Karte (GESAMT-USA , Schätzungen der Distanzen bleiben meist Schätzungen!) haben uns überredet doch Yosemite zu erkunden und hier ein Lagerplatz zu suchen.



Die letzten Tagen, so erzählte uns ein Einheimischer, habe es sehr viel geregnet, sodass die 120 East gesperrt ist ---> Das bedeutet: Hier kommen wir nicht durch nach Las Vegas! Noch ein Grund mehr, den Yosemite zu genießen und nicht nur durch zu fahren.
Riesige Wasserfälle, Bäche, Seen, schneebedeckte Berge und Wälder…. Herrlich!!
Ein Waldweg führt direkt zum Fuße eines Wasserfalles – Wir ziehen vorsorglich die Schuhe aus und gehen den Pfad hinauf – Das Wasser auf dem Weg wird mehr und mehr und bei Temperaturen um die 0°C schmerzen die Füße schon nach wenigen Minuten…. Aber für den Anblick hat es sich gelohnt…


Nach einem wundervollen Tag fahren wir zurück nach Südwesten aus dem Park und suchen uns in den Wäldern auf ca. 2000m ü NN einen Schlafplatz….



An einem Waldweg lassen wir uns nieder… Neben uns steht ein Autowrack im Hang – Einschusslöcher lassen vermuten, das hier schon einmal jemand spaß hatte… Jack D. auf Eis, ein paar Würstchen… Abendessen auf amerikanisch!
Wegen der Bären verstauen wir die Lebensmittel noch im Wagen, lagern den Müll abseits und hauen uns aufs Ohr…………. WAS FÜR EIN TAG!!!!

SFO und der Aufbruch … 2.5.2009

Wir haben San Francisco erreicht. Die Stadt ist der Hammer. Auch wenn man schon einmal hier war, ist man immer wieder begeistert, wie sauber, nahe und leise diese Metropole ist. Wir kommen um ca. 15.00Uhr an und fahren über die Bay Bridge direkt in das Zentrum, stellen den Wagen an der Mission Street ab und genießen die Sehenswürdigkeiten. Selbstverständlich fahren wir auch einmal über die Lombard runter und trinken ein Bierchen am Pier 39!
Der Aufenthalt in SFO ist zwar kurz aber eindrucksvoll. Die gesamte Schleife über SFO und Yosemite ist ja eh nur ein Bonusprogramm und dafür schon echt beeindruckend.

Über die Golden Gate wollen wir nach Norden, später nach Osten abbiegen um dann über die 99 nach Südosten in Richtung Mariposa und Yosemite zu gelangen.
Mittlerweile ist es Nacht in SFO und uns gelingen einige gute Schnappschüsse über die Bay auf SFO...
Um ca. 20.00 sind wir aus der Stadt heraus gelangt und fahren dem nächsten Ziel entgegen. Um Mitternacht beschließen wir unsere Zelte aufzuschlagen … irgendwo zwischen Tracy und Merced halten wir auf einer Plantage und hauen uns aufs Ohr…
Sternenhimmel, Natur und Ruhe .. die Grillen spielen uns Ihr Lied… PERFEKT! Jetzt sind wir unterwegs…

Jetzt kann es losgehen…







E. hat uns sehr unter die Arme gegriffen und uns für den heutigen Aufbruch noch einige Tipps und Lebensmittel zur Verfügung gestellt. Spontan haben wir bei Ihr noch ein Frühstück bekommen. Die Wohnung duftete schon um 8.00 nach Kaffee und die bei Rührei und „richtigem“ Brot und Brötchen mit Zitronenmarmelade (aus dem eigenen Garten! Dort steht auch der Bananenbaum …) haben wir uns auf den eigentlichen Teil der Reise vorbereitet. Hier ist auch der Spruch des Tages kreiert worden (von Hu natürlich- Wer sonst kann folgendes sonst sagen:) – „Ho, iss doch bitte noch dass letzte Brötchen, dass muss weg!“ – Darauf Ho: „Ich hab aber eigentlich schon genug gegessen und bin satt!“ – Hu in seiner spontan trockenen Art: „Das ist zwar interessant aber völlig irrelevant!“ - - Tja , der Hu eben!

E. hat uns noch vier Gallonen Wasser, Obst und dgl. bereitgestellt. Der Wagen nimmt die schwere Last mit Würde und wir den Abschied von E. ebenso… Noch eben den Gästebucheintrag und auf geht’s … ON THE ROAD!


Erstaunlicher Weise braucht man mit dem Wagen schon zwei Stunden, um aus LA raus zu kommen … tja… amerikanische Distanzen.





Kurz hinter LA reißt die Wolkendecke auf und die Sonne zeigt uns, dass der Weg den wir eingeschlagen haben, der Richtige ist (-: Die Landschaften belohnen uns mit Ihrer Pracht und machen die 25 Stunden Reise nach CA schon fast vergessen. Die Berge, die Valleys, die Steppe und die Weinberge… Traumhaft!

Wir sind in den USA angekommen und unsere Köpfe jetzt auch! Jetzt rollen wir – Jetzt beginnt die Idee, die vor 18 Monaten in meinem Kopf entstanden ist – Jetzt beginnen die Minuten, Stunden, Tage der Freiheit….












Nach drei oder vier Stunden fahren wir auf eine Restarea und legen uns unter die Pistazienbäume in die Sonne. Das es sich um Pistazien handelt haben wir erst nach einiger Fahndungsarbeit auf dem Boden herausgefunden :-) .




Weiter auf der Interstate 5 nach Norden … Heutiges Tagesziel ist SFO . Hu möchte unbedingt über die Goldengate fahren und danach in die City. Der Tempomat tut seinen Job und wir genießen die vorbeiziehende Landschaft….

Freitag, 1. Mai 2009

Ein langer Tag geht zuende...

... Die Zeitverschiebung sitzt noch tief in den Knochen und daher kommt auch heute nur ein kurzer kommentar - Ausführliche Berichte folgen hoffentlich morgen (-:

Der erste Urlaubstag begann mit einem SUPER-Frühstück : Omlett mit Bratkartoffeln, Bakon, Toast.... amerikanisch halt! Mit ganz viel Kaffe im Bauch und ordentlich Energie ging es heute durch Los Angeles... Venice Beach, Santa Monica, Bev. Hills, Hollywood... Viel Programm für einen Tag- Aber: Es hat sich gelohnt. Der Wagen ist eine Wucht und die Eindrücke halten noch vor

Abendessen beim LAMBERYARD... Burger und Pasta...

Morgen mehr (-: