Mit leichter Verspätung erwachen wir gut ausgeruht, Dank des lautlos geschalteten Weckers. Fünf Minuten hab
en wir noch für das Frühstück des Hauses, der Umfang macht es leicht den Zeitplan einzuhalten und 10:15 sind wir wieder unterwegs Richtung Osten auf unserer meistens gemiedenen I40. Doch heute kann es nicht schnell genug gehen, denn es geht nach Knoxville zu meiner Tante und meinem Onkel. Ma und Ho haben das Cockpit besetzt, was mir Gelegenheit gibt die Seele baumeln zu lassen. Doch die Entspannung hält nur bis Nashville an, denn wir geraten in ein Unwetter mit Niederschlägen, wie uns drei Vergleichbare fehlen. Ich hatte für meinen Teile drei Meter Sicht, Ho offensichtlich etwas mehr, denn er hat es geschafft uns unversehrt nach Knoxville zu bringen.
Bei Tante und Onkel angekommen, ist die Freude auf allen Seiten groß. Es ist zudem schon ein seltsames Erlebnis, wenn wann zwei Wochen quer durch die USA fährt und plötzlich steht da mein O
nkel in der Auffahrt. Ein hervorragendes und reichliches Abendessen erbringt den Beweis, dass sich unsere Essgewohnheiten und damit das Fassungsvermögen unserer Mägen drastisch verringert haben. Der Hunger und Appetit sind groß, aber die körperlichen Möglichkeiten verhalten.
Ein schöner Abend geht zu Ende.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen